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Archiv 2003



Frohes Fest24.12.2003
Wir wünschen Allen fröhliche Weihnachten und einen guten Drift ins neue Jahr! Bleibt gesund und klickt auch 2004 ab und zu mal rein! Ein besonderes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle an Andre‘,Thommi,Alex,Ling,Stephan und Jocki für ihre große Hilfe in diesem Jahr senden. Es hat riesigen Spass gemacht mit euch die Zeit zu verbringen! Ebenso ein großes Danke an unsere Sponsoren : Dental-Labor Handrich+Ebert, J+R Motopoint Vogtland, Addinol, Fliesenfachgeschäft Thomas Eigel, Auto-Kölbel/Rodau und KFZ-Teile Ing.- W. Schmidt. Natürlich bedanken wir uns auch ganz herzlich bei „Trainer“ Thomas Dobbermann, Tröger Fahrzeugtechnik, Andreas Singer, Jürgen Hofmann, Tischlerei Steffen Rothe, Metallverarbeitung Andreas Scherf und Allen, die uns die Treue gehalten und an der Strecke unterstützt haben . VIELEN DANK FÜR DIE SAISON 2003 !
 

Zwischenbericht23.11.2003
Nach einigen Problemen mit unserem Rechner melden wir uns aus der Versenkung zurück.
Nun ist es amtlich: die bittere Zeit ohne Teilnahme an Veranstaltungen ist angebrochen. Der Kampf um jedes Grad Wärme in den kalten Garagen hat begonnen und viele Teams, besonders viele aus der 1300er Klasse, müssen sich daran machen ihre geschundenen Karossen zu richten oder sie zu entsorgen . Ebenso wir. Von unserem Einsatzgerät liegt momentan nur noch die traurige Karosse umher. Der Teil, der ein Rallyefahrzeug ansonsten noch ausmacht liegt gut verpackt im Trockenen und wartet auf seinen nächsten Einsatz. Die Demontage des Trabis hat uns offenbart, dass wohl Aufbau und Entsorgung gleichermaßen in Betracht gezogen werden könnten, David sich aber letzten Endes für den Wiederaufbau entschieden hat. Dazu wurde erstmal die Bodengruppe wieder in einen halbwegs der Bezeichnung entsprechende Form gebracht, dass „Geweih“ demontiert und ein neues, bereits verstärktes zum Verbau vorbereitet. Zur Zeit suchen wir nach verlässlichen Richtmaßen, nach denen wir den neuen Träger einrichten können. Sobald wir in dieser Richtung Fortschritte gemacht haben, geht es an die nächsten Bauabschnitte, über die wir weiter informieren werden.

 

Game Over 09.10.2003
Wenn mir vor einer Woche jemand gesagt hätte, dass wir heute von unserem grünen Trabant nur noch die (verzogene) Karosse in der Garage stehen haben, hätte ich dass wahrscheinlich in Betracht gezogen, aber nicht geglaubt. Was war geschehen?
Mit dem festen Ziel am Freitag Auto und Fahrer zu schonen fuhren wir zum Start der 40. Rallye Erzgebirge. Unsere Chancen gegen den Kayser/Roth-Skoda auf Schotter Zeiten zu fahren waren verschwindend gering, jedoch die Möglichkeit das Auto zu demolieren umso größer. So wollten wir am Freitag möglichst wenig Zeit auf die Favoriten Kayser/Roth und Strobel/Strobel verlieren um eine günstige Ausgangsposition für den Samstag zu haben, welcher uns besser lag. In den ersten WP`s ging diese Planung auch auf. Wir hatten nach den ersten drei Prüfungen etwas um die zehn Sekunden Rückstand auf Jürgen und Jens (was trotzdem schon fast zuviel war) und ebenso zehn Sekunden Vorsprung auf die Strobel-Brüder, was uns den vorerst zweiten Klassenrang bescherte. In der dritten Prüfung nahmen wir unseren beiden Mitstreitern sogar ein paar Sekunden ab, womit wir eigentlich auf diesem Terrain gar nicht gerechnet hatten. Auch nicht gerechnet hatten wir mit Tino Gerbers Husarenritt aus der zweiten Reihe. Er bolzte mal eben mit seinem „Aushilfs-Co“ Oliver Bär noch 3 Sekunden schneller über’s Geröll und offenbarte ganz nebenbei noch eine Heerschar von Fans, die allesamt schnittige „Gerber-Racing“-Jacken trugen. Auf WP 4 bekamen wir wieder tüchtig „eingeschenkt“ und mussten nun einen Rückstand von 19 Sekunden verkraften. Dann kam WP 5. Anfangs lief alles normal, doch bei der Anfahrt auf eine enge Linkskurve tauchte vor uns eine kleine Kuppe auf, die wir tagsüber ignoriert hatten. An dieser Kuppe brach das Licht, so das der Straßenverlauf dahinter im Schatten lag. Aufgrund dessen war unser Aufschrieb für diese Passage zu ungenau und wir bremsten erst als wir die Kuppe passiert hatten, nämlich viel zu spät. Als David das merkte stellte er das Auto quer um Speed abzubauen, was letztendlich auch gut funktionierte. Wir rasierten ein Holzgeländer ab, stiegen über den Graben, vor dem das Geländer schützen sollte, auf und feuerten mit der rechten Front in einen Baum, der sich daraufhin erst mal hinlegen musste. Der erste Anblick von außen war grauenhaft. Wir Beide dachten der Trabi wäre ein Totalschaden. Später stellte sich der Schaden als (mit viel Arbeit) doch reparabel heraus. Sehr beeindruckt waren wir von dem Einsatz der Hilfskräfte und Zuschauer vor Ort. Schon nach Sekunden war alles Notwendige in die Wege geleitet , um Schaden von uns abzuwenden. Die Unterstützung, die wir dort erfuhren war einfach Wahnsinn. Mit soviel Resonanz hatten wir nicht gerechnet. Nochmals Vielen Dank an Alle! Unsere Saison ist nun zu Ende und die nächste 1.1er Rallye ist erst im Frühjahr geplant. Vom „Grünen“ steht nur noch die Karosse auf den Böcken und wartet auf ihren Wiederaufbau, der umgehend beginnt. Schaut trotzdem ab und zu mal auf unserer Site vorbei, denn wir halten euch natürlich auf dem Laufenden. Uns bleibt nur noch viele Grüße an all diejenigen zu richten, die wie wir sehnlichst auf die kommende Saison warten. Also, bis bald nach Bitterfeld, Berlin, Suhl, Plauen, Pößneck, Eisenberg und und und. Es hat riesigen Spaß gemacht für euch zu fahren!
 

Wechselbad der Gefühle28.09.2003
Irgendwie haben wir in Pößneck kein echtes Glück. Bei unserem diesjährigen Versuch, einen der wenigen Pokale aus Thüringen mit zu nehmen, machte uns ein Pfennigartikel einen Strich durch die Rechnung. Aber der Reihe nach. Das erste Mal große Augen machten wir, als wir die wild verstreuten Pflastersteine auf WP 1 sahen. Nach diesen Eindrücken befuhren wir diese Passage etwas vorsichtiger. Scheinbar zu vorsichtig, denn unsere Augen wurden noch größer, als wir die Zeit von den Gebrüdern Strobel erfuhren. Ganze 17,6 Sekunden hatten sie uns auf den paar Metern um die Ohren gehauen. Das war eine ordentliche Ansage, mit deren Deutlichkeit wir nicht gerechnet hatten. Der lange Samstag stand uns ja noch bevor, und David attackierte vom ersten Meter an. Bis auf einen kleinen Ausritt lief es früh wie geschmiert, so das wir uns fünf Klassenbestzeiten in Folge sichern konnten und dem Strobel-Polo einige Sekunden abnahmen. Als in WP 6 das Aggregat im roten Wolfsburger erste Ermüdungserscheinungen in Form von Zündaussetzern zeigte, konnten wir sogar mit 13 Sekunden in Führung gehen. Kurz nach dem folgenden Service gaben Lothar und Uli dann endgültig auf. Leider tat das unser vorderer rechter Stoßdämpfer auch, und das Fahr- und Bremsverhalten unseres Trabis wurde zusehens schlechter. Wir büßten etwas Zeit durch Verbremser ein, was bei einem Vorsprung von gut einer Minute auf Markus Thalmann und Tino Smeja aber nicht weiter von Bedeutung war. Richtig schlimm wurde es dann in WP 10. Nach dem Schotterstück hing unser Gaszug im Vollgasbereich fest. Bis wir das Problem erkannt und behoben hatten, mussten wir mehrmals anhalten und reparieren, was uns letztendlich knapp 7 Minuten kostete. Das bedeutete den weit abgeschlagenen 2.Klassenrang ( bei zwei 1300ern) und den 10.Gesamtrang. Mit Riesenabstand zum Führenden und schwächeldem Stoßdämpfer dackelten wir zur letzten WP. Unter solchen Bedingungen gab es eigentlich nicht mehr viel zu tun. Doch der etwas traurige Ausdruck in Thomas Dobbermanns Augen nach der Schicksals-WP 10, spornte David zu einem Endspurt an, der uns noch eine versöhnliche 4.Gesamtzeit in den Schlettweiner Asphalt brennen ließ. Glückwunsch an Markus und Tino, die sich den Pokal eigentlich schon vor der Rallye verdient hatten! So viel Streß im Vorfeld muss honoriert werden! Danke an Thomas, der uns bei der Veranstaltung super betreut hat und dessen Gesicht nach der Zieldurchfahrt WP 2 uns ewig im Gedächtnis bleibt ;-) Vielen Dank auch an alle, die uns die Daumen gedrückt haben! Nach der Rallye ist vor der Rallye, und so sind wir schon wieder fleißig am reparieren, denn unser Auto hat ganz schöne Blessuren davon getragen. Wir freuen uns auf die Erze und mischen kräftig Limo für die Party. Also, bis dann!
 

THE ART OF OIL14.09.2003
Wenn man an die letzten Jahre im Pneumant-Pokal zurück denkt, erinnert man sich unweigerlich an die erfolgreichen türkisfarbenen Trabant von Jan Gantikow und Marek Zahn. Nach der Vogtlandrallye kam der Manager der Beiden, Thomas Dobbermann (www.td-sportmarketing.de), dessen Betreuung ich schon zur Pneumant-Rallye genossen habe , auf uns zu und bot uns die Unterstützung der Firma ADDINOL zur Pößneck-Rallye an. Mit Freude akzeptierten wir dieses Angebot natürlich und so werdet ihr unser Auto in einem etwas geänderten Outfit sehen. Genauso freuen wir uns, seit der Plauener Veranstaltung den KFZ-Meisterbetrieb AUTO-KÖLBEL auf unserer Pappe zu präsentieren. Die erste WP der Pößneck-Rallye, ein spektakulärer Rundkurs, startet übrigens am Freitagabend ab 20.00 Uhr mit dem ersten Fahrzeug des internationalen Feldes direkt in der Thüringer Stadt. Wir hoffen ihr haltet bis zur Startnummer 66 aus, und drückt uns die Daumen! Bis dann.
 

Heimspiel01.09.2003
Nach einem Jahr Wartezeit durften wir endlich wieder auf unseren Heimstrecken Gas geben. Das fast alle der schnellsten 1300er gegen die wir schon gefahren sind, auch bei der Vogtlandrallye starteten, ließ uns auf eine schöne Zeitenjagd hoffen. Nur das ständig wechselnde Wetter war nicht ganz nach unserem Geschmack. Von befreundeten Zuschauern an der Strecke gewarnt, gingen wir die erste der fünf WP’s auch verhalten an. Zu unserer Verwunderung resultierte daraus bereits die erste Klassenbestzeit, der weitere vier folgen sollten. So konnten wir uns beständig von dem Verfolgerfeld, in dem sich Jürgen Kayser und Carsten Wiegand um den zweiten Platz rauften, absetzen. Am deutlichsten gelang uns dies auf WP 2, wo wir sicherlich auch aufgrund der für uns günstigen Wetterverhältnisse einen 2. Gesamtrang herausfuhren und dem Eisenacher Skoda knapp 9 Sek. „einschenkten“. Auf der dritten Wertungsprüfung versuchten wir dann in Sachen „Handbremskehre“ eine gute Figur zu machen, was uns aber bei keinem Versuch so richtig gelang. Die dadurch verlorene Zeit wieder zurück zu holen schafften wir zwar, jedoch mussten wir bei einer unfreiwilligen Abkürzung über eine Böschung unseren rechten Scheinwerfer inklusive Blinker dem Begrenzungspfahl als Opfergabe hinterlassen (den gibt’s deshalb nimmer). Besagte Böschung wurde in der letzten WP dann auch Carsten Wiegand zum Verhängnis. Bei seiner Schlussattacke traf er den Erdwall in einem so ungünstigen Winkel, dass der Micra so brutal aufschlug das sich Antje und Carsten verletzten. Vor allem Antje Gehrmann, die es schlimmer erwischte, wünschen wir auf diesem Wege gute Genesung! Am Ende der Veranstaltung konnten wir mit 27 Sek. Vorsprung vor Kayser/Roth unseren ersten Klassensieg dieser Saison und den 6. Gesamtrang feiern. Zwei anstrengendere Tage hatte dagegen unsere Service-Crew nebst Freundinnen, die kurzerhand am Grill - und Getränkestand in die Presche sprang und uns (den VMC) vor einer Hunger – und Durstkatastrophe bewahrten. Dickes Dankeschön!!!
 

BACK IN BUSINESS !!10.08.2003
Nach der Ausfallserie der bisherigen Saison waren die Ziele zur Wartburgrallye in Eisenach klar definiert. Ankommen hatte oberste Priorität.
Angesichts der namhaften und einheimischen Konkurrenz des Skoda-Kaysers und der Polo-Strobels stand ein Platz an der Sonne erst mal nicht zur Debatte. Am Morgen der wohl heißesten Rallye des Jahres fanden wir unsere Vermutungen bestätigt, und reihten uns artig hinter den Matadoren auf Rang 3 ein. Mit jedem WP – Kilometer mehr unter den Rädern fand David wieder in seine alte Form zurück und setzte auf Prüfung 4 seine erste Bestzeit, was sicherlich auch durch den Ausfall der Strobel-Brüder begünstigt wurde. Somit fanden wir uns auf Platz zwei wieder, was in uns etwas den Ehrgeiz weckte. Auf WP 7 wurde uns das fast zum Verhängnis, als wir mit etwas Geschwindigkeitsüberschuss aus einer Rechtskurve gut 20 Meter durchs Unterholz feuerten, ehe uns der glutheiße Asphalt wieder hatte. Da aber auch Onkel Jürgen mit Jens einen Ausflug ins Grüne unternahm, konnten wir auf dieser WP sogar noch eine Sekunde gutmachen. Ab da entbrannte bei ca. 50 °C Cockpit-Temperatur ein spannender Zweikampf um die Spitze. Nachdem wir im Service unsere gerissene Ansaugbrücke mit materieller Hilfe der Schmack-Truppe wieder abdichten konnten (vielen Dank nochmal !!), fuhr David seine Schlussattacke. Aufgrund meines Total-Blackouts am Morgen, bei dem ich an einer ZK zu spät stempelte, schleppten wir noch 2 Strafsekunden mit uns herum. Der Rückstand zu Kayser/Roth betrug somit 5 Sekunden vor den letzten beiden WP’s. Die erste Sekunde holten wir uns auf Wertungsprüfung 11, und die restlichen 4 Sekunden wurden von David in gewohnter Manier auf WP 12 pulverisiert. So hieß es nach 75 WP-Kilometern und der brüderlichen Aufteilung der Klassenbestzeiten (6 BZ Trabi, 6 BZ Skoda) Zeitgleichheit bis auf die Sekunde. In diesem Fall entscheidet, wie bekannt, die Zeit der ersten gefahrenen WP, bei der Jürgen und Jens eben mal 5 Sekunden schneller waren. Glückwunsch nach Eisenach! Der Fight war einfach nur geil, was man übrigens auch von den Fans an der Strecke sagen muß. Was da manchmal abging, war Wahnsinn. Auch ein Dankeschön an Service und Support, die uns trotz der Hitze perfekt unterstützt haben! Zum Schluß möchte ich aber noch ein kurzes Wort zu dem wohl witzigsten Copilot der Rallye verlieren. Das Lars immer mal wieder verbal über die Strenge schlägt wissen wir alle, aber Maik schoß diesmal wirklich den Vogel ab. Beim gegenseitigen Zeiten abfragen an den ZK’s , hatte er immer ganz wilde Illusionen von den Sekunden, die angeblich auf seiner Bordkarte standen. Es war schon lustig von ihm Zeiten zu hören, die eher zu Förster oder Alexy passten, als zu Anders. Aber er zog sein Ding durch und hat damit etwas Farbe in den Tag gebracht. Kleiner Tip am Rande: An jedem Stoppunkt in Eisenach konnte man die Zeiten der Vorausfahrenden erfragen....
 

?!06.07.2003
Diese Zeichen hätte man 200 m vor dem Ziel der WP 5 in Weida über unseren Köpfen sehen können, hätte man genau hingeschaut. Aber der Reihe nach.Mit der festen Zielsetzung bei der Osterburg-Rallye anzukommen, fuhren wir nach Thüringen. Dementsprechend begannen wir den Reigen der 6 WP’s nicht zu übermütig und versuchten, an unsere Leistung des letzten Jahres anzuknüpfen.Dies gelang auf WP 1 schon recht gut, wurde aber auf WP 2 von kleinen Problemchen etwas kompliziert gemacht. Da waren zum einen kleine Geschwindigkeitsüberschüsse, die uns ab und an auch mal neben die Strecke führten ( die Begrenzungspfähle stehen aber schon wieder), und zum anderen ein Problem mit dem Strom an Bord. Während der WP flog uns, zuerst unbemerkt, die Sicherung des Lüfters um die Ohren, was die Kühlwassertemperatur zu Höhenflügen animierte. Auf WP 3 verbremsten wir uns einmal ziemlich derbe, mussten zurücksetzen und somit wertvolle Sekunden hergeben. Bei Wertungsprüfung 4 war der Co mehr zum wechseln der kollabierten Sicherungen , als zum lesen der Pace Notes da. In unserer letzten WP kam es dann zum Ausfall durch eine aus dem Getriebe gezogene Antriebswelle. Während Diese sich draußen umschaute, ging unser Getriebeöl samt Vortrieb flöten, und über unseren Köpfen gingen anfangs erwähnte Zeichen auf. wer nun den Verlauf der Veranstaltung aus unserer Sicht gelesen hat, könnte meinen, dass das halb so wild ist, da wir ja nicht auch noch die Enttäuschung des verlorenen Spitzenplatzes haben hinnehmen müssen. Aufgrund unserer hohen Startnummer und ohne vergleich zur weit vor uns startenden Konkurrenz, dachten wir das bis zum Blick auf die Zeitenliste auch. Dort standen, und von nun ab wuchs die Enttäuschung rapide, 3 Bestzeiten auf unserer Haben-Liste, was zum Zeitpunkt des Ausfalls den dritten Rang in der Klasse bedeutet hat. Wir können nur hoffen auch mal anzukommen, den scheinbar funktioniert unsere Fahrer/Fahrzeug-Verbindung noch ganz ordentlich, was wir jedoch noch beweisen müssten. Warten wir mal ab. Zum Schluß möchten wir uns für die aufmunternden E-Mails bedanken, die uns bis jetzt erreicht haben. Das ist immer ein Extra – Motivationsschub. In diesem Sinne, bis bald, hoffentlich mit einem dicken Ausrufezeichen in der Überschrift.
 

Kein Glück in Coburg18.06.2003
Was ist nur dieses Jahr los? 4 mal gestartet, und kein einziges Mal angekommen. Nachdem wir die Technik unseres Trabants scheinbar wieder im Griff haben, kam bei der „Rallye rund um die Veste“ in Coburg ein fast vergessener Ausfallgrund zum tragen: ein Abflug.Es war zum Glück nur die kleine Variante, jedoch gab der Graben in den wir rauschten, unseren Trabbi nur mit Hilfe eines Streckenwagens wieder frei.
Dabei waren wir froh, endlich mal eine Standortbestimmung vornehmen zu können. Das Starterfeld in der 1300er Klasse, allen voran die Strobel-Brüder mit ihrem 1er Polo, konnte sich sehen lassen. Doch wiederum kamen wir nicht einmal zu einer einzigen Vergleichszeit, denn nach ca. 8 km der ersten WP katapultierten wir uns selbst ins Aus. Der berühmte Tick zu schnell reichte aus, um uns in einer Linkskurve von der Straße in deren Graben zu feuern. Der Schaden war nicht so schlimm, so das wir hätten weiterfahren können. Aber zu zweit bekamen wir den Trabi nicht aus dem Graben und Zuschauer waren leider auch nicht in der Nähe.
Also taten wir das, was wir in dieser Saison schon so oft tun mussten, wir schauten zu. Wir haben ja noch ein paar Chancen uns zu beweisen. Die Nächste ist in der kommenden Woche bei der Osterburgrallye in Weida.
Also drückt uns die Daumen!

 

3 : 002.06.2003
Was sich wie ein Fußballergebnis ließt , ist unsere bittere Bilanz der bisherigen Saison. Bei drei Starts kamen wir nicht ins Ziel.
Das es uns bei unserer „fast Heimrallye“ schon nach 500 m auf dem Zwickauer Stadtrundkurs erwischte, hätten wir uns allerdings in unseren schlimmsten Vermutungen nicht ausgedacht. Das die Stimmung am Kurs die des letzten Jahres noch übertraf, macht es umso schmerzlicher ausgeschieden zu sein.
Nach dem Getriebeschaden bei der Welfen- Rallye und der defekten Ölpumpe in Nordhausen, beschloß diesmal das Innengelenk unserer linken Antriebswelle etwas früher Feierabend zu machen als uns lieb war, und fristet nun sein Dasein in pulverisierter Form. Aufgrund der Kürze unserer Veransaltung fällt diesmal auch mein Bericht entsprechend kurz aus, und endet mit dem Hinweis, dass wir in 14 Tagen unser Glück in Coburg erneut versuchen.
 

Anspannung steigt27.05.2003
Nach unserem, zugegeben etwas zähem Start in die Saison 03, freuen wir uns auf die wohl geilste Rallye im Kalender: die Rallye Sachsenring. Ihre Strecken kommen dem Fahrer – Fahrzeug – Gespann entgegen und die Atmosphäre ist uns vom „Glück-Auf“ Rundkurs letzten Jahres noch in bester Erinnerung.
Nach dem technischen Fall-out der vergangenen Veranstaltungen und den damit verbundenen Reparaturen, hoffen wir alle Fehlerquellen gefunden zu haben.
Die ersten Testkilometer verliefen erfolgreich und wir sind heiß wieder auf Bestzeitenjagd zu gehen. Leider sind in unserer Klasse nur 4 Mitstreiter genannt, wobei der erhoffte 1.1er – Fight mit Thomas Rudolf nicht stattfinden wird. Schade, aber er hat ja auch schon fast das Rallye-Fahrer- Rentenalter erreicht und die EKG-Werte waren bestimmt schlecht ;-).
Egal, die Konkurrenz ist trotzdem nicht von Pappe. Allen voran Corsa-Treter Tino Gerber wird in (fast) heimischen Gefilden mächtig aufgeigen.
In der Hoffnung das unser „Grüner“ in seiner Geburtsstadt bis ins Ziel hält, verabschiede ich mich bis zum Nachbericht.
 

Ausfall in Nordhausen02.04.2003
Wir fuhren schon mit gedämpften Optimismus zum ersten Lauf der Sachsen-Thüringen-Meisterschaft, denn wie schon bekannt mussten wir mit unserem Seriengetriebe antreten. Dennoch begann der Tag mit einer Klassenbestzeit auf WP 1 recht gut. Auf WP 2 holten sich dann unsere direkten Verfolger Kayser/Thannert (Skoda) die verlorene Sekunde zurück, und wir lagen gleichauf. So ging es zurück nach Nordhausen, wo mit einem Stadtrundkurs die dritte Wertungsprüfung auf uns wartete.
Doch wie schon zur Welfen- Rallye sollten wir auch hier den Zielstrich nicht erreichen. Nach gut 500m in der WP leuchtete die Öldruckanzeige in einem bedrohlichen Rot auf. Der Öldruck zeigte uns den Finger und verschwand in einem Bereich, der nicht mehr gemessen werden konnte. Sofort wurde mit dem Hauptschalter der Motor stillgelegt, und das Auto ins Aus geschoben. Die Rallye und die damit erhofften Punkte waren Geschichte.
Tags drauf stellte sich heraus, dass uns die Ölpumpe festgegangen war. Größere Schäden konnten wir bis dato nicht feststellen. Hoffen wir es bleibt dabei und unsere Technik hält den Rest der Saison.
Die Ersatzteile sind bestellt und wir freuen uns schon auf die Sachsenring- Rallye, bei der wir wieder ordentlich mitmischen wollen.
 

Erst bissig, dann zahnlos26.03.2003
Unser erster Auftritt 2003 war leider nur von kurzer Dauer, dennoch lassen die ersten gefahrenen Zeiten ahnen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Nach WP 1 der Welfen Rallye, dem Stadtkurs in Braunschweig, gingen wir mit den favorisierten Strobel – Brüdern zeitgleich in den 2. Tag.
In WP 2 folgte ein Rückstand von nur einer Sekunde, was auf ein gutes Duell hoffen ließ, wobei wir eingestehen müssen, dass gegen den Hersfelder Polo wohl kein Kraut gewachsen ist.
In der dritten Wertungsprüfung wurde dann unsere Zeitenjagd jäh beendet, indem unser 5. Gang unter lautem metallischem Krachen seinen Dienst verweigerte. Wir fuhren diese und auch die nächste WP mit den 4 verbliebenen Gängen zu Ende, beschlossen jedoch nach einer Getriebe-Sichtung mit unseren Mechanikern im Service kein Risiko einzugehen, und gaben auf. Es stellte sich heraus, dass sich die Zahnräder des 5. Gangs komplett aufgearbeitet hatten.
Für die Roland-Rallye am kommenden Wochenende wird nun unser Seriengetriebe herhalten müssen, obwohl das mit Sicherheit keine konkurrenzfähige Variante ist, wie sich nach einer Testfahrt zeigte.

 


 
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