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Archiv 2002



Saisonziel erreicht15.12.2002
Als wir uns Ende letzten Jahres vornahmen, in der 2002er Saison einen Klassensieg heimzufahren und zur Pneumant - Siegerehrung auch mal vor auf die Bühne zu dackeln, waren das mehr träumerische Visionen als ernsthaft umsetzbare Vorhaben.
Der eine oder andere Zufall mögen uns dabei zwar unterstützt haben, doch unterm Strich konnten wir in unserem 2.Jahr als Team das in der vorigen Saison Gelernte gut umsetzen. Dazu kommt natürlich auch die sehr schöne Tatsache, dass unsere Technik, bis auf einen Defekt zur Havelland, sehr gut gehalten hat. Lob an den Erbauer. Die Lorbeeren, die wir im Januar zur Siegerehrung einheimsen, gehören sicher zu einer großen Prozentzahl unserem Service-Team Alex, Thomas und Andre’, sowie all denen, die uns mit Rat und Tat unterstützten.
Angefangen bei unseren Sponsoren, Dental- Labor Handrich+Ebert, KFZ-Teile Ing.- W. Schmidt, Fliesenfachgeschäft Eigel, J+R Motopoint bis zu Jürgen Hofmann von Hofmann-Motorsport, der uns seinen Transportanhänger zur Verfügung stellte. Nicht zu vergessen Stephan Haupt und Andre’ Jockusch ,sowie Sascha Fisk und Andre’ Trispel, die uns indirekt oder aushilfsweise zur Seite standen.
Dies alles, gepaart mit Langheinrich’s Fahrkünsten reichte uns zum 4. Platz im ADMV – Pneumant – Pokal, dem 5. Rang in der Sachsen-Thüringen-Meisterschaft, dem 6. im Gruppe-H-Cup und einem 8. Platz in der Sachsen-Anhalt/Berlin/Brandenburg-Meisterschaft.

 

Motor fit, Karosse müde30.11.2002
Schon kurz nach der Lausitz- Rallye machte sich David an das Zerlegen des Trabis. Nachdem es beim Revidieren des Aggregates keine bösen Überraschungen gab, und das Teil schon wieder sehnsüchtig auf den ersten Einsatz wartet, offenbarte unsere gebeutelte Karosserie einige Schwächen, die wohl auf die „Flugtage“ im Erzgebirge und in Boxberg zurück zu führen sind. Der Hilfsrahmen hat sich, ob der permanent auf ihn einprasselnden Schläge, in etwas höhere Gefilde zurückgezogen, unser Verschleiß am Unterfahrschutz ist in diesem Jahr ebenfalls Rekordverdächtig, und von den Rissen im Radhaus reden wir erst gar nicht.
Jedenfalls gibt es viel zu tun und wenig Zeit, aber das wisst ihr ja selbst am besten.
Also Finger weg vom PC und ran an die Arbeit !

 

Schlammcatchen in Boxberg06.11.2002
Bei unserer letzten Rallye in der Saison 2002 ging es noch einmal richtig zur Sache.
Die Sache um die es da hauptsächlich ging, war Schlamm und gebrochene Aufhängungsteile. Von Letzterem wurden wir zum Glück verschont, obwohl unser kleines grünes Auto des öfteren bis zu den Außenspiegeln in den von unseren Vorgängern gebuddelten Spurrillen und Löchern versank. Nachdem es durch die Neutralisierung der WP 1 für uns etwas schleppend losging, entwickelten sich die Positionskämpfe in unserer Klasse ganz wie wir es erwartet hatten. Carsten Wiegand und Thomas Rudolf rauften sich mit Sigi Schwaiger um die Spitze, während wir im vorderen Drittel der 30 Starter mitmischten. Wie alle Anderen kämpften wir mit den schwierigen Bedingungen auf den Schlammpisten der Oberlausitzer Wald- und Wiesengebiete. Doch im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, die links und rechts im Unterholz spickten, hielten wir uns bis WP 4 tapfer auf der Strecke. Nach der Zieldurchfahrt eben jener Wertungsprüfung, unterschätzten wir das Verhältnis von Geschwindigkeit zu Strecke, und taten es unseren Vorgängern gleich. Der Ritt endete in einem Hang, wobei wir in einem verwachsenem Gestrüpp fest hingen. Nachdem wir feststellten, dass am Auto kein Schaden entstanden ist, hieß es die Ärmel hochkrempeln, und die Karre aus dem Dreck ziehen. Nach einiger Zeit kamen uns dann zwei Zuschauer zu Hilfe, und mit deren Einsatz waren wir dann nach gut 15 min wieder „online“. Die verbliebenen 3 WP’s fuhren wir materialschonend zu Ende (soweit das ging), und kamen auch ohne weitere Probleme ins Ziel. Mit einem 7. Platz in der Klasse und dem 30. Gesamtrang lag unser Ergebnis, sicherlich auch aufgrund der Ausfälle, über unseren Erwartungen.

 

22.10.2002
Ohne Antrieb nach Hause

Der Havellandpokal am 12.10. rund um Zossen war wider erwarten kein gutes Pflaster für uns vogtländische Rallye – Touristen. 2 mal konnten wir in dieser Saison auf dem sandigen Berliner Boden den Klassensieg holen, da sollte doch nun im Kampf gegen das Micra – Batallion wenigstens ein fünfter Rang rausspringen. Doch weit gefehlt! Die erste Hammer – Nachricht traf uns schon vor WP 1. Unsere Teamkollegen Stephan und Jocki feuerten 500 m nach Start dieser Prüfung ihren Golf mit Vmax ins Unterholz. Sie seien unverletzt, dass Auto Schrott, hieß es an der ZK. Wir hatten schlagartig keinen richtigen Lust mehr weiter zu fahren, es machten Mutmaßungen über den Zustand des Fahrzeuges die Runde. „Vielleicht war es gar nicht so schlimm und alles schnell reparabel“, dachten wir, bis wir das Wrack sahen.
Nun hieß es, diese Gedanken aus dem Kopf zu verbannen und sich auf das fahren zu konzentrieren. Angekommen an der nächsten SP setzten wir unsere Helme erneut umsonst auf. „ abgebrochen und ital. Wertung“ hieß es hier . So kam es, dass die WP 3 unsere 1.WP war, die wir auch ohne Probleme absolvierten. Auf der 4. Sonderprüfung Schünow waren wir dann wieder ordentlich flott unterwegs, bis auf den zweiten Unfall der Waldstadtprüfung deren 2. Absage folgte. Auf der letzten Kallinchen – WP war es dann eine in sich zusammenfallende Antriebswelle, die unseren steten Vorwärtsdrang aufzuhalten wusste. Kurz gesagt: Das Innengelenk war aufgearbeitet. Statt der erhofften Meisterschaftspunkte hatten wir deshalb unseren ersten Ausfalll in dieser Saison zu beklagen. In der Pneumant - und in der Sachsen – Thüringen - Wertung fielen wir daraufhin auf den 9. bzw. den 11. Rang zurück. Somit sind auch die Messen für dieses Jahr gelesen, denn zur Lausitz – Rallye werden wir nur eine Statistenrolle einnehmen und ein wenig Schottererfahrung gewinnen, welche uns zugegeben noch fehlt. Aber kommt Zeit , kommt Rat, denn zur Lausitz fährt man ja hauptsächlich wegen der Rallye – Party. In diesem Sinne: Bis bald!

 

22.10.2002
2. Platz bei Erzgebirgsrallye

Eher mit verhaltenen Platzierungsaussichten fuhren wir am Freitag zum Sachsenring, wo die Erzgebirgsrallye ihr Rallyezentrum aufgeschlagen hatte. Mit Kayser, Henke und Rudolf hatten sich klare Favoriten auf den Klassensieg in die Starterliste eingetragen. Die erste Überraschung gab es schon auf WP 1, dem Sachsenring. Wir lagen trotz eines Drehers im Omega nur 2 Sekunden hinter Kayser/Roth und Gerber/Prager, die zeitgleich die Führung übernahmen. Nach den morgendlichen WP’s in Neuamerika und Grünhain konnten wir unsere Position halten, mussten aber Markengefährten Thomas Rudolf auf Platz 2 vorziehen lassen, wobei Tino Gerber etwas zurückfiel. In der Mittagszeit ließen wir es auf der zweiten Asphaltschleife etwas zu ruhig angehen und bekamen von der Konkurrenz tüchtig eingeschenkt,
zumal uns in Grünhain beim dem Aufprall nach der Kuppe das Gaspedal abknickte, was hier eine Topzeit verhinderte. Auf der Wildbach-WP sahen wir dann erstaunt Rudi’s Pappe mit offener Haube am Rand parken. Sollte dies nach 3 Jahren Rallyesport der erste Ausfall für Rudolf/Krause sein? Ein Anruf bei ihm verschaffte uns Gewissheit, denn am anderen Ende der Leitung hieß es Getriebeschaden, womit wir den 2.Platz geerbt hatten. Nun hieß es nicht mehr allzu viel zu riskieren und die Platzierung nach Hause zu fahren, obwohl wir auch nicht so richtig „bummeln“ durften, da uns Klaus Rothe und Tino Gerber dicht auf den Fersen waren.
Nach der letzten WP hatten wir dann 26 Sekunden Vorsprung auf Tino Gerber, der auf der Jahnsdorf-Prüfung die eine Sekunde auf Klaus Rothe wettmachte und mit 2 Sekunden Abstand dem Routinier den 3.Rang vor der Nase wegschnappte.
So konnten wir mit 1,23 Minuten Rückstand auf Kayser/Roth den 2.Platz feiern.
Als nächstes steht die Havelland auf dem Plan, wo wir uns schon auf Kallinchen freuen. Zum Schluss noch viele Grüße an die Crew aus Bitterfeld. Wir freuen uns schon auf das Video.
Also schaut immer mal wieder rein, denn die Seite wird ständig aktualisiert.

 

Kontakt05.10.2002
Unser Gästebuch ist zur Zeit noch in Arbeit,doch wer schon jetzt seine Meinung zu unserer Seite abgeben, oder Fragen und Anregungen an uns richten will, kann dies über die E-Mail Adresse
post@1.1racing.de tun.
 


 
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